Alle demokratischen Parteien müssen nun Farbe bekennen

Aufs Schärfste verurteilt die CDU-Kreistagsfraktion die antisemitischen und antiamerikanischen Ausfälle des Kreisvorsitzenden der Linken, Robert Kohl Parra, auf Twitter. Kohl Parra hatte dort ein Bild mit jeweils brennenden Flagge der Staaten Israel und den USA gezeigt, versehen mit der persönlichen Aussage „Meine politische Ideologie in einem Bild zusammengefasst“.

„Alle demokratischen Parteien in der Groß-Gerauer Kreispolitik sollten sich sehr genau anschauen, welche Parteien mit welchem Führungspersonal im zukünftigen Kreistag sitzen. Das gilt erst recht bei der Frage, mit welcher Gruppierung man dann eine gemeinsame Mehrheit sucht“, appelliert der neu gewählte CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Marcus Kretschmann.

Wer diesen Ausfall des Kreisvorsitzenden der Linken als einmaligen Ausrutscher abtut, verschließt nach Ansicht der CDU die Augen vor der grundsätzlichen politischen Einstellung, mit der man beim Kreisverband der Linken Kreisvorsitzender und Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten werden kann. Neben brennenden Flaggen lobt Kohl Parra zwei Tage später das sozialistische Regime im von Hungersnot und Hyperinflation gebeutelten Venezuela für seine Revolution oder äußert „Die dritte Welle hat dieses Land echt verdient“. Das man einem ganzen Land die dritte Welle der Corona-Pandemie wünscht ist für die CDU unvorstellbar.

„Das abscheuliche Symbol der brennenden Flaggen ist nur die Spitze des Eisbergs. Kohl Parra ist Antidemokrat durch und durch und ließ das auch jeden auf seinem mittlerweile gelöschten Twitter-Account wissen. Eine Haltung, die also auch vor seiner Wahl im September innerhalb der Linken bekannt sein musste“, fasst Kretschmann die Personalsituation der Linken zusammen. „Alle demokratischen Parteien sollten nun keine Ausflüchte suchen, sondern klar Farbe bekennen.

Wer jetzt bereit ist, mit der Kreistagsfraktion der Linken eine Mehrheit zu bilden, der macht sich von einer Partei abhängig, in der Menschen wie Robert Kohl Parra zu Kreisvorsitzenden gewählt werden. Das darf keine Fraktion ignorieren!“
Die CDU-Kreistagsfraktion steht weiterhin für Gespräche bereit, um eine arbeitsfähige Mehrheit in der Mitte unseres politischen Spektrums zu finden.

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Birgit Raschel

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