Die Neuausrichtung des Automobilherstellers Opel ist Herausforderung und Chance zugleich. Die Ziele, die das zum französischen PSA-Konzern gehörende Unternehmen dieser Tage kundgetan hat, sind ambitioniert. „Der von Opel, Betriebsrat und IG Metall gemeinschaftlich erklärte Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen lässt darauf hoffen, dass die angestrebte Umstrukturierung des Unternehmens für die deutschlandweit rund 19.000 Beschäftigten mit den vorgesehenen Vorruhestandsregelungen und Altersteilzeitangeboten zu realisieren ist. Die angekündigte Kurzarbeit und allgemeine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden – für die betroffenen Mitarbeiter bedeute dies immerhin den Verlust von einem Achtel des bisher gewohnten Einkommens – sind bereits Einschränkung genug“, so Stefan Sauer. Als CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Groß-Gerau fühlt sich Sauer mitverantwortlich für die rund 15.000 Mitarbeiter im Opel-Stammwerk in Rüsselheim am Main. Ein erstes Gespräch zum Thema hat er bereits mit Vertretern des Unternehmens in Berlin geführt, weitere Termine, unter anderem mit der Mitarbeitervertretung, befinden sich in der Absprache.

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Kerstin Lenz

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