Datenschutzbeauftragter erst ab 20 Mitarbeitern

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) in Groß-Gerau begrüßt die Einigung in der Großen Koalition auf eine mittelstandsfreundlichere Da-tenschutzregulierung. „Unternehmen müssen jetzt erst ab 20 Mitarbeitern einen Da-tenschutzbeauftragten benennen. Das ist eine große Erleichterung für unseren Mittel-stand in Groß-Gerau“, sagt Günther Kalka, Kreisvorsitzender der MIT Groß-Gerau.

Die CDU haben durchsetzen können, dass die schon lange vor der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bestehende deutsche Sonderpflicht zur Be-stellung eines Datenschutzbeauftragten für viele Mittelständler und Vereine nun abge-schafft wird. In Zukunft muss ein Unternehmen oder Verein erst dann einen Daten-schutzbeauftragten bestellen, wenn mindestens 20 Personen in der Organisation ständig mit automatisierter Verarbeitung von Personendaten beschäftigt sind. Bislang lag die Grenze bei 10 Personen. Kalka: „Es war nicht einzusehen, dass beispiels-weise eine mittelgroße Bäckerei, bei dem ein Dutzend Mitarbeiter Kundendaten ein-gibt, einen eigenen Datenschutzbeauftragten engagieren mussten. Die jetzige Rege-lung schafft die teure und bürokratische Hürde zum Glück ab.“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit rund 25.000
Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft und für mehr Unter-nehmergeist in der Politik ein.

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Birgit Raschel

Beisitzer im Kreisvorstand, Mitglied im Bildungsauschuss

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