Ines Claus, Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, informiert über das Programm „Digitale Schule Hessen“ im Landkreis Groß-Gerau.

„Die Zukunft ist digital und wir wollen in Hessen weiter Vorreiter sein. Die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Groß-Gerau werden fit gemacht für die digitale Zukunft. Mit dem Programm „Digitale Schule Hessen“ investieren wir hessenweit deshalb eine weitere knappe halbe Milliarde Euro in die Köpfe unserer Kinder. Der zwischen Bund und Ländern vereinbarte „Digitalpakt Schule“ ist ein Baustein dieser Strategie. In Partnerschaft mit den Schulträgern stockt das Land die Digitalpakt-Bundesmittel in Höhe von 372 Millionen Euro über die Laufzeit von fünf Jahren auf fast 500 Millionen Euro auf. Hessen erhöht damit die mit dem Bund vereinbarte Eigenbeteiligung von zehn auf 25 Prozent. Ich freue mich auf die Mittelkontingente von 13.119.950 Euro für den Kreis Groß-Gerau“, erläutert Ines Claus.

Die Mittel stehen für die digitale Infrastruktur der Schulgebäude im Landkreis Groß-Gerau zur Verfügung. WLAN in Schulgebäuden, digitale Präsentationstechniken in Unterrichtsräumen, Cloud-Lösungen und Lernplattformen sollen weiter vorangebracht werden. Im Rahmen pädagogischer Konzepte kann auch in mobile Endgeräte investiert werden. Dafür sollen auch landesweite Lösungen wie das Schulportal Hessen unterstützt werden. „Digitalisierung soll zur bestmöglichen individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler beitragen“, so die Landtagsabgeordnete Ines Claus. Neue Lernformen und digitale Methoden können den Unterricht bereichern, sollen ihn aber nicht bestimmen. Gerade an Grundschulen sollen gemäß der Entwicklungsstufen der Kinder die Vermittlung analoger Schreibtechniken auch weiterhin im Vordergrund stehen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte Unterstützung der Schulen beim Umgang mit digitalen Medien. Experten sollen das zuständige Staatliche Schulamt für den Kreis Groß-Gerau in Rüsselsheim dabei begleiten, pädagogische Konzepte zum Einsatz digitaler Medien zu entwickeln und umzusetzen. „Die Lehrerinnen und Lehrer sind die Gestalter des digitalen Wandels in den Schulen, eine Grundvoraussetzung für modernen Unterricht“, so Ines Claus.

Es sollen alle Schulen – von der Grundschule bis zur Berufsschule – vom Programm „Digitale Schule Hessen“ profitieren. Insbesondere berufliche Bildung ist in hohem Maß von der Digitalisierung und deren Rückwirkung auf Arbeits-, Produktions- und Geschäftsabläufe betroffen. Deshalb ist ein Unterrichtsziel, die Kompetenz bei der Nutzung digitaler Arbeitsmittel und
-techniken auszubauen.

Die Mittel aus dem Programm „Digitale Schule Hessen“ ergänzen die bereits umfangreiche Förderung der CDU geführten Landesregierung zur Weiterentwicklung eines optimalen Lernumfeldes. Mit „Schule@Zukunft“ werden die Schulträger bereits seit dem Jahr 2001 jährlich bei der digitalen Ausstattung und bei Wartungsmaßnahmen von Landesseite unterstützt. Im Rahmen der „Gigabit-Strategie“ ist für mehr als 70 Prozent der Schulen in Hessen der Anschluss an das Glasfasernetz bereits projektiert oder beantragt – zahlreiche Schulen sind schon gigabitfähig angebunden. Mit dem Kommunalen Investitionsförderprogramm „KIP macht Schule“ erhalten die Schulträger bereits mehr als 550 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln, die auch zur Finanzierung der digitalen Infrastruktur genutzt werden können.

„Zusammengerechnet stehen für jede Schülerin und jeden Schüler im Kreis Groß-Gerau damit rund 540 Euro zur Verfügung. Wir investieren kräftig in eine topmoderne und hochqualifizierte Ausbildung unserer Kinder, damit sie eine gute Zukunft in der digitalen Welt haben können“, erklärt Ines Claus abschließend.

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Birgit Raschel

Beisitzer im Kreisvorstand, Mitglied im Bildungsauschuss

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