Groß-Gerau. Um den Ausbau der Elektromobilität auch in den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens voranzutreiben, möchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer auf das noch laufende Förderprogramm „Sozial & Mobil“ des Bundesumweltministeriums aufmerksam machen. Zuletzt konnte eine Arztpraxis in Mörfelden-Walldorf davon profitieren und eine Zuwendung von 6.500 Euro sowohl für ein Elektrofahrzeug als auch die dazugehörige Ladesäule erhalten.
„Ich freue mich, dass wir durch die verschiedenen Förderprogramme die Elektromobilität in die Fläche bringen und der Kreis Groß-Gerau auch zunehmend in einzelnen Teilbereichen wie im Gesundheitssektor davon profitiert“, betont Stefan Sauer. In den Jahren zuvor wurden bereits im Rahmen der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ mehrfach Gelder ausgeschüttet und so Vorhaben zur Elektrifizierung der Mobilität im Kreis unterstützt.
Das Förderprogramm „Sozial & Mobil“ mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro richtet sich parallel zu den anderen Förderprogrammen des Bundes an Organisationen und Unternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Diese können noch bis 2022 Gelder beantragen. Durch das Programm können z.B. Seniorenheime, mobile Pflegedienste oder Kindertagesstätten den Umstieg bei der Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge und dem Aufbau von Ladeinfrastruktur unterstützt werden. Aufgrund der noch kurzen Programmlaufzeit sowie den nachfragebedingten langen Lieferzeiten von Elektrofahrzeugen ist eine schnelle Beantragung der Förderung empfehlenswert. Hierzu möchte Herr Sauer noch einmal explizit aufrufen.

Auf der Homepage des Bundesumweltministeriums werden alle Förderunterlagen und Detailinformationen bereitgestellt. Weiterführende Informationen stehen bereit unter: https://www.erneuerbar-mobil.de
Hintergrund: Zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise hat die Bundesregierung im Juni 2020 ein Konjunktur- und Zukunftspaket auf den Weg gebracht, das milliardenschwere Investitionen für eine ökologische Modernisierung ermöglicht. Auch die sozialen Dienste, deren Relevanz in der Corona-Krise einmal mehr deutlich geworden ist, werden unterstützt: Neben dem Programm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ gehört hierzu auch das genannte Programm „Sozial & Mobil“.

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Birgit Raschel

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