Kommunen stehen aufgrund der Corona-Krise vor großen finanziellen Herausforderungen, die zu Sparmaßnahmen führen werden. Passend zu den laufenden Vorbereitungen zur Eröffnung der Freibadsaison erhält das Freibad der Kreisstadt Groß-Gerau Bundesmittel zur Unterstützung der notwendigen Sanierung. Der Förderbeitrag in Höhe von 1,38 Millionen Euro kommt aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.
Als zuständiger Wahlkreisabgeordneter hat sich Stefan Sauer MdB über die CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag für die Unterstützung eingesetzt. „Die Corona Pandemie hat die gesamte Gesellschaft und das öffentliche Leben in den zurückliegenden Monaten geprägt. Vieles kam zum Erliegen, darunter neben dem Vereins- und Schulsport auch der Gesundheitssport“, so Stefan Sauer MdB.

Erfreut über die Unterstützung durch den Bund zeigt sich Erhard Walther, Bürgermeister der Kreisstadt: „Die derzeitige Lage ist für uns als Kommune finanziell außerordentlich belastend und erschwert das Aufrechterhalten von so genannten freiwilligen Angeboten. Gerade Schwimmbäder, die so wichtig für die Entwicklung von Kindern und die gesundheitliche Prävention sind, kosten viel Geld in der Unterhaltung. Daher freut es mich, dass der Bund bei diesen gesellschaftlich bedeutenden Einrichtungen unterstützend mitwirkt.“

Das in weiten Teilen denkmalgeschützte Freibad Groß-Gerau punktet neben den eigentlichen Schwimmbecken mit seiner großzügigen Liegewiese, die zur einzigartigen Aufenthaltsqualität beiträgt. Für Familien, die den Sommer zuhause verbringen, ist der Freibadbesuch eine wahre Bereicherung.

Im Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 wurden mit dem Programm Mittel in Höhe von insgesamt 600 Millionen Euro zur Förderung kommunaler Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Kriterien für die zu fördernden Projekte sind dabei eine besondere überregionale Bedeutung und hohe Qualität. Stefan Sauer MdB betont: „Bäder sollten nicht von zukünftigen Sparmaßnahmen betroffen sein. Gerade in unserer Region haben die Badeunfälle an Seen und im Rhein deutlich zugenommen. Schwimmbäder haben somit eine große Bedeutung für den Schwimmunterricht, sowie das Erlernen des sicheren Umgangs im und am Wasser.“

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Kontaktperson

Birgit Raschel

Beisitzer im Kreisvorstand, Mitglied im Bildungsauschuss

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