Vorzugsvariante der DB AG erfordert zusätzlichen Menschen- und Naturschutz

In einer Videokonferenz befasste sich der Bezirksvorstand der CDU Südhessen mit den Ergebnissen des Beteiligungsforums zur ICE-Neubaustrecke Frankfurt - Mannheim. "Nun herrscht Klarheit über die Vorzugsvariante der DB AG für dieses zentrale Infrastrukturprojekt im Abschnitt Frankfurt - Mannheim", so Bezirksvorsitzender Dr. Michael Meister. Das europäische Fernbahnnetz ist zwar dicht geknüpft, es bestehen jedoch erhebliche Kapazitätslücken im Nord-Süd Verkehr.

Die CDU Südhessen hat sich konsequent für eine Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofes an die Neubaustrecke eingesetzt. Die DB AG schlägt nun eine Nord- und Südanbindung des Darmstädter Hauptbahnhofes vor. "Dies ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsraum um Darmstadt und die Verknüpfung mit dem ÖPNV in der Region", so die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Dr. Astrid Mannes. "Die Attraktivität des ÖPNV profitiert auch von der verbesserten Anbindung von Südhessen an den Rhein-Main- Flughafen", so der Kreisvorsitzende Paul Wandrey aus Darmstadt.

Die DB AG hat versucht mit ihrem Vorschlag die Anzahl der Menschen im Lärmbereich der Strecke zu minimieren. "Der Menschen in Südhessen sollen möglichst wenig mit zusätzlichem Lärm belastet werden", ist die Maxime von Stefan Sauer als Bundestagsmitglied für Groß-Gerau. Damit können die Realisierungschancen des Projektes stark erhöht werden. In diesem Zusammenhang findet es Dr. Michael Meister erfreulich, dass es über das Beteiligungsforum zu einer breiten Beteiligung der Kommunen und von Verbänden gekommen ist. "Um den Schallschutz weiter zu optimieren, benötigt ein parlamentarisches Verfahren im Deutschen Bundestag eine solide Vorbereitung. Wir fordern als CDU Südhessen hierfür die Einrichtung eines Projektbeirates", so Dr. Michael Meister, der auch Bundestagsabgeordneter an der Bergstraße ist.

Die Zerschneidung einer bereits dicht besiedelten Kulturlandschaft muss auf ein Minimum begrenzt bleiben und einen hochwertigen Naturschutzausgleich erfahren. Hierbei ist möglichst die landwirtschaftliche Nutzfläche zu schonen.

Der Vorstand der CDU Südhessen ist sich einig, dass die Überlegungen der DB AG im weiteren Planungs- und Genehmigungsprozess weiterer Optimierung bedarf. Hierfür will sich die Partei und ihre Abgeordneten engagieren.

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