Mehr als 500 Mio. Euro Schulden bis 2025 geplant

Vollständig im Zeichen des Landratswahlkampfes standen die Redebeiträge des noch amtierenden Landrats Thomas Will. Bereits bei der Haushaltseinbringung verzichtete er darauf, die wesentlichen Risiken und Schwachstellen seines Entwurfs darzustellen. Vielmehr bemühte er sich unablässig, mit ausgestrecktem Zeigefinger in Richtung von Bund und Land zu zeigen, um dort die Gründe für die finanziellen Fehlentwicklungen im Kreishaushalt zu verorten. „Jeder Bürgermeister einer Stadt oder Gemeinde im Kreis hätte sich schämen müssen, seinen eigenen Haushalt auf diese Art und Weise einzubringen. Kein Wort zu den Gesamtzahlen- und zusammenhängen des Zahlenwerks, stattdessen unangebrachtes Eigenlob.“, kritisierte der Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg und Landratskandidat Thies Puttnins-von Trotha.

Insbesondere der geplante Anstieg der Verschuldung in den nächsten Jahren auf über 500 Mio. Euro war aus Sicht von Thomas Will keinen Satz wert. „Wer die Finanzen des Kreises verantwortet und eine derartige Schuldenpolitik kommentarlos betreibt, nimmt den Städten und Gemeinden die notwendige Luft zum Leben. Die Bürger des Kreises haben eine bessere Finanzpolitik und Zukunft verdient.“, fügte Thies Puttnins-von Trotha hinzu. Er ergänzte noch: „Alle Bürger müssen sich bei derartiger Politik darauf einrichten, dass ihren Städten und Gemeinden auch in den nächsten Jahren erhebliche Mittel für kommunale Investitionen fehlen werden. Wir müssen jetzt endlich einen Politikwechsel herbeiführen.“

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Birgit Raschel

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